FAQ

Häufige Fragen – ehrliche Antworten.

Die wichtigsten Fragen zu Ablauf, Kosten, Grenzen und Erwartungen auf einen Blick.

Ein KI-Praxispilot ist ein klar abgegrenztes Pilotprojekt. Er hilft Unternehmen, eine KI- oder Automatisierungsidee praktisch zu prüfen, bevor daraus ein größeres Projekt oder ein dauerhaft vereinbarter Betrieb entsteht.

Ziel ist ein konkret nutzbares Ergebnis für den im Angebot vereinbarten Umfang: Was funktioniert, was ist noch unklar und welcher nächste Schritt ist sinnvoll?

Ein KI-Praxispilot eignet sich besonders für kleine und mittelständische Unternehmen, die KI oder Automatisierung nicht nur theoretisch bewerten, sondern an einem konkreten Anwendungsfall testen möchten.

Typische Themen sind wiederkehrende Arbeitsschritte, interne Wissensnutzung, Website-Chatbots, KI-Prototypen, Schulung oder sichere KI-Einführung.

Nein. Wenn Sie noch nicht sicher sind, welcher Pilot zu Ihrem Vorhaben passt, können Sie zunächst den Modul-Finder oder die allgemeine Anfrage nutzen. Wir ordnen Ihr Anliegen ein und prüfen, welcher Einstieg sinnvoll ist.

Ein Pilot reduziert Risiko und schafft Klarheit. Er macht Nutzen, Aufwand, Datenfragen und technische Grenzen früh sichtbar, bevor Sie eine größere Investition oder eine breitere Einführung entscheiden.

Dabei ist der Pilot kein Wegwerf-Test: Die Ergebnisse sind für den vereinbarten Umfang nutzbar und können Grundlage für weitere Schritte sein.

Die Dauer hängt vom gewählten Pilot, dem Umfang, der Datenlage und der Mitwirkung im Unternehmen ab. Viele Piloten sind bewusst so angelegt, dass sie in wenigen Wochen zu einem belastbaren Ergebnis führen. Die konkrete Dauer wird vor einem Angebot geklärt.

Das Ergebnis ist kein unverbindliches Ideenkonzept, sondern eine strukturierte Bewertung und ein konkret nutzbares Ergebnis für den vereinbarten Umfang.

Je nach Pilot kann das zum Beispiel eine Auswertung, ein getesteter Ablauf, ein Prototyp, eine Pilotkonfiguration, eine Handlungsempfehlung, eine Dokumentation oder eine Entscheidungsgrundlage für den nächsten Schritt sein.

Ja. Ein KI-Praxispilot ist nicht als Wegwerf-Test gedacht. Die erarbeiteten Ergebnisse, Unterlagen, Skripte, Prototypen, Konfigurationen oder Dokumentationen sind für den im Angebot vereinbarten Umfang praktisch nutzbar und können als Grundlage für die weitere Arbeit verwendet werden.

Wichtig ist die Abgrenzung: Ein Pilot deckt bewusst einen begrenzten Bereich ab, zum Beispiel einen definierten Prozess, eine bestimmte Datenbasis, einen konkreten Wissensbereich, einen Chatbot-Anwendungsfall oder eine Governance-Baseline für einen abgegrenzten Unternehmensbereich. Nicht automatisch enthalten sind unternehmensweite Ausweitung, dauerhafter Betrieb, Hosting, Support, Wartung, Systemintegration oder spätere Erweiterung. Diese Punkte können bei Bedarf separat vereinbart werden.

Begrenzter Umfang bedeutet, dass vor dem Start genau festgelegt wird, welcher Teilbereich bearbeitet wird. Das kann ein Arbeitsschritt, ein Wissensbereich, ein Chatbot-Thema, ein KI-Anwendungsfall oder ein Governance-Bereich sein.

Für diesen vereinbarten Umfang wird das Ergebnis sorgfältig erstellt, geprüft und dokumentiert. Nicht enthalten ist ohne separate Vereinbarung die automatische Ausweitung auf alle Prozesse, alle Datenquellen, alle Abteilungen oder einen dauerhaften Betrieb.

Der Standardumfang ist der vorab abgegrenzte Leistungsrahmen des jeweiligen Piloten. Er umfasst in der Regel die Vorprüfung Ihrer Anfrage, die gemeinsame Eingrenzung des Ziels, die Erstellung des vereinbarten Pilot-Ergebnisses, eine kurze Test- oder Feedbackphase, soweit für den Pilot sinnvoll, sowie eine kompakte Abschlussdokumentation mit Ergebnis, Grenzen und empfohlenen nächsten Schritten.

Nicht enthalten sind produktiver Dauerbetrieb, umfangreiche Systemintegration, laufender Support, Rechts- oder Steuerberatung, Förderzusage, automatische Entscheidungen, automatische Auftragsannahme oder automatische Rechnung. Wenn Ihr Vorhaben über den Standardumfang hinausgeht, erhalten Sie vorab ein angepasstes Angebot.

Bei bestimmten Piloten kann ein zeitlich begrenzter Testzugang auf einer SP-Services-Testumgebung sinnvoll sein, zum Beispiel bei einem Wissensassistenten, einem KI-Prototyp oder einem Website-Chatbot. Wenn ein solcher Testzugang vereinbart wird, ist er im Standardumfang auf die vereinbarte Pilotphase begrenzt.

Nach Ablauf der Testphase wird der Zugang deaktiviert oder es wird vorab ein separater Übergabe-, Betriebs- oder Anschlussumfang vereinbart. Ein dauerhafter Betrieb, ein Managed-SaaS-Regelbetrieb, Hosting, Wartung oder eine produktive Kundenumgebung sind nicht automatisch Bestandteil des Piloten.

Ja, das ist möglich. Ein erfolgreicher Pilot kann die Grundlage für ein Folgeprojekt sein. Ob und wie eine Weiterentwicklung sinnvoll ist, hängt von Ergebnis, Datenlage, technischem Aufwand, Datenschutz, Betriebskonzept und wirtschaftlichem Nutzen ab.

Nein. Im Erstkontakt sollten keine sensiblen oder vertraulichen Daten übermittelt werden. Wenn echte Unternehmensdaten, personenbezogene Daten oder vertrauliche Dokumente erforderlich sind, klären wir vorher Zweck, Umfang, Schutzbedarf und geeignete Übermittlungs- beziehungsweise Verarbeitungswege.

Für mehrere klar abgegrenzte Piloten nennen wir eine Investition als Festpreis für den Standardumfang. Ob der Standardumfang zu Ihrem Vorhaben passt, wird vor einem Angebot geprüft. Bei individuellen Themen, erweitertem Umfang oder besonderen technischen Anforderungen erstellen wir ein passendes Angebot.

Nein. Eine Anfrage ist unverbindlich. Ein Auftrag entsteht erst nach Klärung des Umfangs, einem konkreten Angebot und Ihrer ausdrücklichen Zustimmung beziehungsweise Beauftragung.

Fördermittel können je nach Bundesland, Unternehmensgröße, Projektinhalt, Zeitpunkt und Kostenstruktur relevant sein. Wir können Fördermittel frühzeitig mitdenken und Hinweise zur Einordnung geben. Eine Förderzusage, Rechtsberatung oder Steuerberatung ist damit nicht verbunden.

Der Fokus liegt auf einem konkreten, begrenzten Praxistest mit nutzbarem Ergebnis für den vereinbarten Umfang. Statt nur allgemein über KI-Möglichkeiten zu sprechen, wird ein ausgewählter Anwendungsfall strukturiert geprüft. Dadurch werden Nutzen, Grenzen, Aufwand und nächste Schritte schneller sichtbar.

Ja. Wenn ein Prozess besser durch Regeln, Vorlagen, Schnittstellen, Skripte oder klassische Automatisierung gelöst werden kann, wird das im Pilot entsprechend eingeordnet.

Datenschutz und Datensicherheit werden früh berücksichtigt. Gerade bei personenbezogenen Daten, Kundendaten, Mitarbeiterdaten oder vertraulichen Unternehmensinformationen prüfen wir zuerst, welche Daten wirklich benötigt werden und welcher Schutzbedarf besteht.

Am einfachsten senden Sie eine kurze Beschreibung Ihres Vorhabens über die Kontaktseite oder per E-Mail an anfrage@ki-praxispilot.de. Hilfreich sind Ziel, aktueller Ablauf, gewünschter Nutzen, vorhandene Datenquellen und die Frage, die Sie mit dem Pilot klären möchten. Bitte senden Sie im Erstkontakt keine sensiblen oder vertraulichen Daten.

Mehr zum Thema EU AI Act, AI Literacy und KI-Kompetenz im Mittelstand finden Sie auf unserer Themenseite.

Noch Fragen? Sprechen Sie mit uns.

Im persönlichen Erstgespräch klären wir alles Weitere – unverbindlich und kostenfrei.

Jetzt Kontakt aufnehmen